Bernd Kunz, Offizier

Arbeitgeber: Bundeswehr

 

Zu meiner Person

Wenn auch noch nicht in dem Alter, wo „der Weg sich sacht schon niederneigt“, stehe ich doch vor dem Ende meiner Dienstzeit als Soldat und blicke auf mehr als 30 Jahre voller Höhen und auch Tiefen zurück, bevor ich bald in das „normale“ Leben zurückkehre. In den Jahren nach meiner Ausbildung an diversen Einrichtungen und dem Studium in Hamburg (Muttercorps Rhenania zu Hamburg im WSC) habe ich in etlichen Verwendungen Deutschland kennengelernt, zuletzt meist im Bereich Medien und Ausbildung. Bis vor kurzem wurde ich für einige Jahre bei der NATO in Neapel eingesetzt. Aufgrund der Entfernung hat leider auch der Kontakt zum Corps etwas gelitten. Umso mehr freue ich mich darauf, bald wieder über meine Zeit verfügen zu können und dann auch endlich Leipzig wieder aufzusuchen.

 

Mitgliedschaft im Corps

Nach der Deutschen Einheit war ich aus Überzeugung als Soldat in die neuen Länder nach Leipzig gegangen. Von dort hatte ich alle exilierten Leipziger Corps angeschrieben mit dem Angebot, beim Wiederaufmachen an der ehemaligen Alma Mater Lipsiensis zu unterstützen. Einzig Christian Helfer (EM) antwortete für das Corps Thuringia, welches damals noch in Saarbrücken war. Prägend sind folgende Erinnerungen: einerseits durfte ich die erste Partie und auch die erste PC der Thuringia (wieder in) Leipzig schlagen unter – euphemistisch gesagt – widrigen Umständen. Zum Anderen denke ich oft und gern an einen sehr schönen Kommers im (alten) Leipziger Hof. Herausragend bleibt aber die gemeinsame Zeit in der instandbesetzten Wohnung mit Blick auf den Augustusplatz und die vielen schönen Stunden mit Corpsbrüdern und Gästen dort. Die Aufbauzeit hatte schon ihren besonderen Charme.